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Darum dürfen Restaurants, Hotels und Shops für die Hintergrundmusik Spotify, Amazon, Apple und YouTube nicht benutzen

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Private Accounts dürfen nicht gewerblich genutzt werden

In unseren Gesprächen über den Einsatz der HDSX-box für die Hintergrundmusik treffen wir immer wieder auf Locations, die auf ihren eigenen Musikgeschmack vertrauen und sich die Mühe machen, eigene Playlisten bei Spotify oder anderen Musikdienstleistern zu erstellen. Dahinter steckt natürlich der Gedanke, dass man bei der Musikwahl nichts dem Zufall überlassen will.

Die Idee ist gut, die Umsetzung aber höchst riskant. Denn: Kaum einer weiß, dass alle Anbieter von Musikdienstleistungen diese nur zu rein privaten Zwecken anbieten. Auch der gekaufte Premium-Account berechtigt den Kunden nicht zu einer gewerblichen Nutzung. Wer das tut, riskiert Abmahnungen in gravierender Höhe.

Und wer glaubt, dass die gewerbliche Verwendung des privaten Accounts schon nicht ans Licht kommen wird, der mache sich klar, dass jedes Unternehmen umgeben ist von Abmahnanwälten, ehemaligen Mitarbeitern und Wettbewerbern. Das Risiko einer „Meldung“ ist daher leider groß und die Strafen können rückwirkend deutlich vierstellig ausfallen – je nach Dauer der Nutzung.

Was ebenfalls kaum einer bedenkt: Jede öffentliche, musikalische Darbietung erfordert darüber hinaus die Bezahlung einer GEMA-Gebühr. Die Höhe des Beitrages bemisst sich an der Größe des Lokals. Zusätzlich fordert die GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten) rund 25% Aufschlag auf die gezahlten GEMA-Gebühren. Und wer das lokale Radio über die Lautsprecher ausstrahlt, muss außerdem noch die GEZ-Gebühren entrichten.

Das Ausstrahlen von Hintergrundmusik im gewerblichen Umfeld,  wie in einem Restaurant, einem Hotel oder einem Einzelhandelsgeschäft bedarf immer einer gewerblichen Nutzungserlaubnis und muss bei der GEMA angemeldet werden. Für Interessenten haben wir Partner und Lösungen parat, die dieses Problem juristisch abgesichert und zum Vorzugspreis lösen. Und um die Musikauswahl kümmern sich diese Partner dann auch noch, mit wechselnden Playlisten je nach Tageszeit, saisonalen Anpassungen und individuellen Absprachen für Events. Sprechern Sie uns einfach an.

Und für den besten Sound sorgen dann wir mit der HDSX-box: Ohne Umbau und ohne Hardware-Tausch verbessern wir den Sound.

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Zum Nachlesen hier nochmal Auszüge aus den Nutzungsbedingungen der Anbieter:

Spotify
Zitat von der Webseite:
„Wie du in unseren Nutzungsbedingungen nachlesen kannst, ist Spotify nur zur privaten, nicht-kommerziellen Nutzung gedacht. Unternehmen (wie Radiosender, Kneipen, Restaurants, Geschäfte, Tanzschulen usw.) dürfen Spotify daher nicht öffentlich abspielen.“

Auszug aus den Nutzungsbedingungen:
„Sie sichern zu und erklären sich einverstanden, dass Sie die Spotify-Dienste und die Inhalte für Ihre eigenen persönlichen, nicht-kommerziellen Zwecke nutzen und die Spotify-Dienste oder die Inhalte weder weitervertreiben noch übertragen werden.

Apple Music
„Sie dürfen die Dienste und Inhalte nur für private, nicht-kommerzielle Zwecke nutzen.“

Amazon Music
„Sie dürfen die Dienstleistungen nur für den persönlichen, nichtgewerblichen Gebrauch nutzen. … Wir erteilen Ihnen keine Rechte zu … öffentlicher Aufführung, … gewerblichem Absatz, Weiterverkauf, … oder Vertrieb für Musikinhalte.“

YouTube
„… Sie können Inhalte für Ihren persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch ansehen oder anhören.“

 

Autor: Jan Fockele, Project & Sales Manager Kronoton
Email: jfockele@kronoton.com

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